3e
Der "3e" war ein Alltagsfahrzeug mit den Schwerpunkten:
  • Gesamtarchitektur
  • HMI-Cockpit
  • Rücksitzsystem
  • Materialien
Das Thema des 3e war die Erzeugung von realem und wahrgenommenem Raum durch den Einsatz vereinfachter Formen, umgeben von negativem Raum für einen sauberen, beständigen Look. Das Ziel war, ausschließlich mit Kunststoffoberflächen Geräumigkeit zu erzielen (keine Vinyle, Schäume oder Metall-/Holzverkleidungen) und so pflegeleichte Eigenschaften und Benutzerfreundlichkeit mit einem frischen, modernen Aussehen zu vereinen. Das 3e-Konzept unterstützte auf unterschiedliche Weise die verschiedenen Nutzungsarten. Der Cockpitbereich könnte umgestaltet werden, um Gäste oder Einzelfahrer anzusprechen. Parkzeiten wurden berücksichtigt, um den Konsumenten ein konstruktiveres Warten zu ermöglichen und das Fahrzeug für kurze „Auszeiten” attraktiver zu gestalten.

1. Gesamtarchitektur
  • Fließheck, Glasdach
  • Elektrische Schiebetür auf der Fahrerseite
  • Konventionelle Front- und Hecktüren auf der Beifahrerseite
Der 3e versuchte, zukunftsorientierte Antriebsstrangtechnologien zu fördern und so für den Konsumenten erkennbare Vorteile zu bieten. Mit den aktuellen Hybriden hatte man sich sehr bemüht, die größtenteils für den Konsumenten unsichtbaren Unterschiede zu kommunizieren. Die Gesamtarchitektur war klein/hoch, ein hohes Fahrzeug mit dem Footprint eines VW Golfs. Der 3e zeigte ein asymmetrisches Design und erreichte damit eine gute Ausgewogenheit dieses Kompaktkonzepts zwischen alltäglicher Funktionalität einerseits und Geräumigkeit und Wohnlichkeit andererseits.
3e
2. HMI Cockpit
  • Webcam
  • Koordination des Kombiinstruments mit anderen Anzeigen
  • ‘Emotionales’ Design für Kombiinstrumente
  • ‘Umkonfigurierbare Schalter’
Steer-by-wire, eine neu lokalisierte Klimaanlage und eine ausdrucksstarke, zentrale Anzeige, die eine Anpassung der Kontrollelemente und Merkmale an den Fahrer ermöglichten, und ein einzigartiger Stauraum, der bei Bedarf entsteht.

Ein Teil des Konzepts der „Wirtschaftlichkeit“ widmete sich neuen Konsumentenprioritäten wie zum Beispiel Elektronik. Dies geschah durch die Vereinfachung anderer Bereiche, wie z. B. Sitzstrukturen, und durch den Einsatz von Drive-by-Wire-Technologien. Der 3e erhielt ein sauberes, offenes Erscheinungsbild mit verdecktem Stauraum und einer fließenden Instrumententafel, die eine Durchflutung des Fußraums mit natürlichem Licht ermöglichte.

3. Rücksitzsystem
  • Stauraum unter dem Sitz in der zweiten Sitzreihe
  • Unverstellte, offene Bodenräume
  • Kommunikation der Verwendbarkeit: Wie und wo sind Sitzmechanismen zu bedienen
  • Kindgerechte Sitzlösungen
Der Rücksitz verfügte über einen gestützten Schwenkarm hinter der Verkleidung der Seitenwand, der darunter einen offenen Raum freigibt. Der Sitz war dreifach verstellbar: obere Stellung für Kinder, untere Stellung für Erwachsene und flache Ladeposition. Stadionfunktionen waren auf allen Stufen verfügbar.

4. Materialien
  • Einsatz wiederverwertbarer Textilien
  • Verringerung der Anzahl an hauptsächlich verwendeten Materialien, was sowohl zu Kosten- als auch Gewichtsreduktion führen kann
  • Das Rahmenverkleidungskonzept ist ein herausragendes Beispiel für diese Strategie
Ein Ziel des 3e war es, die Oberflächen im ganzen Innenraum zu „bereinigen” und bevorzugt Multi-Color-Spritzgussverfahren einzusetzen, um einen Look zu erzielen, der auch schmucklosen ohne aufgebrachte Schäume und Häute verträgt. Dies führt zu Vorteilen bei Gewicht, Kosten, Wiederverwertbarkeit und der Verringerung der Materialien insgesamt.
3e