Innovative Raumausnutzung im Konzeptfahrzeug

i3 Interior Demonstrator
Die Ausrichtung des Innenraums auf die Bedürfnisse des Fahrers spielte eine besondere Rolle: Der Platz hinter der ersten Sitzreihe ist individuell nutzbar, bietet Stauraum und schafft ein neues Raumgefühl. Möglich wird dies zum einen mit dem Slim Seat. Er hat eine besonders schlanke Rückenlehne und ist dabei genauso sicher und komfortabel wie herkömmliche Sitze. Zum anderen trägt die Fondsitzreihe dazu bei: Sie ist in ihrer Normalposition unsichtbar, so dass sich der freie Platz als Stauraum nutzen lässt. Bei Bedarf entfaltet sich auf Knopfdruck die Fondsitzreihe für zwei Passagiere. Dabei funktioniert der Mechanismus nicht mit Motoren, sondern durch Mechatronic Release, einen Entriegelungsmechanismus. Eine spezielle Technologie ermöglicht einerseits, dass die Sitze in aufrechter Position Kontur und Seitenhalt bieten, und andererseits, dass die Seitenpolster beim Verstauen der Sitze an die Lehne gezogen werden und dadurch Höhe eingespart wird. Für eine verbesserte Vibrationsdämpfung und Langzeitkomfort sorgt ein neuer Sitzschaum in den Rück- und Vordersitzen.

Nicht nur Komfort, sondern auch Ergonomie wird nach wie vor großgeschrieben.

Mehr Ergonomie und Komfort durch Elektronik-Innovationen
So sorgt ein Hybrid-Kombiinstrument für eine Optimierung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und somit für eine reduzierte Informationsverarbeitungszeit und Ablenkung. Dies wird durch ein analoges Kombiinstrument realisiert, das mit überlagerten digitalen Informationen gekoppelt ist. Rechts und links neben der Instrumentenanzeige befinden sich zwei kleinere segmentierte Displays, die eine Darstellung von verschiedenen Informationen ermöglichen. Die Ansichten ändern sich, indem die Displays nach oben oder unten verschoben werden.
Besonderen Komfort bietet eine neue Schnittstellen-Lösung für die Anbindung von mobilen Endgeräten an das Fahrzeug.

Sie ermöglicht, dass beispielsweise Mobilfunk- und Navigationsgeräte sowie MP3-Player mit dem Auto kommunizieren können. Der Vorteil ist, dass der Fahrer nicht mehr die kleinen Tasten des mobilen Endgerätes bedienen muss, sondern sie über Sprache, den Multicontroller oder Bedienelemente am Lenkrad steuern kann. Die Informationen können dann bequem auf dem Display in der Instrumentenanzeige oder -tafel abgelesen werden. Unsichtbar verstaut und angeschlossen werden die externen Geräte in einem separaten Fach in der Armlehne.

Neue Prozesse ermöglichen bessere Oberflächen
Die Armlehnen und die Sitze sind mit einem weichen Nubukleder ausgestattet. Die anderen Oberflächen wurden mit neuen Verfahren hergestellt: Die Instrumententafel fertigte Johnson Controls mit dem zweifarbigen "RIM alpha"-Prozess. Ihr besonderer Vorteil sind die kontrollierten Wanddicken, die sich für die Airbagintegration besonders eignen. Die anderen Oberflächen entstanden mit der neuen "PP Thin Film"-Technologie, die eine hohe Wertanmutung für alle Produkte aus dem automobilen Innenraum bietet.

Umweltschutz wird großgeschrieben
Im Fokus stehen umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen. So sorgt eine Plug-in-Hybrid-Batterie im Kofferraum des Konzeptfahrzeugs für einen emissionsarmen Betrieb und macht es von erdölbasierten Ressourcen unabhängiger. Aber nicht nur die Batterie basiert auf einem umweltfreundlichen Ansatz: Das Unternehmen legte besonderen Wert darauf, dass das Konzeptfahrzeug bereits heute die Altautoverordnung 2015 mit 95 Prozent Wiederverwertbarkeit erfüllt.