Kion
Im Jahr 2000 zeigte das "Kion" Konzeptfahrzeug – vorgestellt auf der Mondial de l'Automobil in Paris – den automobilen Innenraum als intelligenten Wohnraum der Zukunft. Der Kion präsentierte sich als vernetzte, mobile Zweitwohnung – mit einem hohen Maß an Flexibilität für die verschiedensten Anforderungen. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig ein einheitlicher Ansatz für Entwicklung und Design von Fahrzeuginnenräumen ist. Nur auf diese Weise wird aus dem Zusammenspiel individueller Elemente ein umfassendes Ganzes mit erheblichen Vorteilen und zusätzlichem Wert für den Konsumenten – ein „ganzheitlicher Innenraum" wie beim Kion.

Es war bereits vorherzusehen, dass das Leben in Zukunft noch an Geschwindigkeit und Erlebnisdichte zunehmen würde, da die globale Vernetzung allgemein neue Bedingungen geschaffen hat. Diese räumliche Unabhängigkeit beschleunigte den Prozess der menschlichen Individualisierung noch weiter – Arbeit und Freizeit sind nicht mehr klar voneinander getrennt. Aus diesem Grund sollte die Zeit, die im Fahrzeug verbracht wird, so effektiv wie möglich genutzt werden – sei es durch Arbeit, Internetzugriff, Telefonieren oder einfach Entspannung. Um all dies zu gewährleisten, musste der Fahrzeuginnenraum die entsprechenden Optionen bieten. Für das Interieur des Fahrzeugs hatte dies zur Folge, dass die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten wie Telefon, Internet oder PDAs angeschlossen werden mussten. Das Automobil diente als Schnittstelle mit der Außenwelt und bei aller Abgeschlossenheit als kommunikativer Raum. Es fungierte gleichzeitig als mobiles Heim und Büro. Egal, ob die Fahrt einen beruflichen, spielerischen oder kommunikativen Hintergrund hatte oder einfach „nur“ der Beförderung diente, das Ziel war, schon vor der eigentlichen Ankunft zu Hause zu sein. Daher legten wir bei der Materialwahl für den Kion den Schwerunkt auf warme, freundliche Farben. Das Design spiegelte die aktuellen Trends in der Innenarchitektur wider, die Ausstattung mit seiner hellen, offenen Anordnung und klaren Konturen sorgte dafür, dass sich die Insassen auch während der Fahrt wie zuhause fühlen.
Kion