Es war einmal vor langer Zeit, da waren
Fahrzeuge relativ simpler Natur. Ein Motor, ein Getriebe, eine Karosserie, einige Sitze, Türen, ein Dach und vier Räder. Und natürlich ein Radio… Man konnte ja schließlich nicht ohne Radio mit dem Auto umherfahren!
Aber dieses Zubehör brachte die Autobesitzer auf folgenden Gedanken: Was könnte man noch einbauen? Welche zusätzlichen individuellen Wünsche könnten integriert werden?
Und dann kamen die Subwoofer, Autotelefone, integrierten Navigationssysteme, Video-Player in den Kopfstützen, DVD-Anlagen, alle nur vorstellbaren Aufladegeräte und damit natürlich eine außergewöhnliche Belastung für herkömmliche Autobatterien.
Ein Boom in der Elektronikbranche hat teilweise zur Entwicklung der
Optima®-Batteriereihe von Johnson Controls geführt. Dies ist eine Batterie, die von der außergewöhnlichen
SpiralCell Technology Gebrauch macht.
Das Herz einer neuen Batterie
SpiralCell-Batterien stellen eine größere Plattenoberfläche bereit als herkömmliche Batterien, da sich die Platte zylindrisch um sich selbst windet. So können sich die Chemikalien besser mit der
Oberfläche verbinden und so ein schnelleres Aufladen sowie einen höheren Energietransfer ermöglichen.
Die Optima-Batterien von Johnson Controls weisen außerdem einen engeren Plattenraum auf. So kommt es zu einem niedrigeren Widerstand im Inneren der Batterie. Und ein niedrigerer innerer Widerstand wiederum bedeutet,
dass in einem kompakteren Format mehr Energie gebündelt werden kann.
Außerdem sind alle Spiralplatten fest an den entsprechenden Stellen eingeschlossen - so hat die
Batterie eine höhere Resistenz gegen Vibration. Aufgrund dieser Eigenschaft eignet sich die Batterie für Anwendungen, die intensiven Bewegungen ausgesetzt sind. Des Weiteren minimiert die reduzierte Vibration die Abnutzung der Plattenbeschichtung, was wiederum auch
einem Energieverlust entgegenwirkt und
für eine deutlich höhere Lebensdauer sorgt.
Schließlich neigen einige Legierungen und Zusatzstoffe, die in Batterien eingesetzt werden, zum Transfer von Elektronen. Dies mindert deren Effektivität und führt dazu, dass sich die Batterie schneller selbst entlädt. Im Vergleich dazu wird bei den SpiralCell-Batterien ein hochreines Blei verwendet, das die
Selbstentladung minimiert.
Deep Cycle-Batterien
Neben der Optima-Starterbatterie bietet Johnson Controls außerdem eine Reihe Optima
Deep Cycle-Batterien mit SpiralCell Technology an.
Eine Deep Cycle-Batterie wird im Allgemeinen für Anwendungen genutzt, die während der Applikation eine Entladung von 60 bis 70 % der kompletten Kapazität der Batterie benötigen.
Den Namen hat die Batterie der intensiven, sich wiederholenden Stromabgabe zu verdanken - dem „Deep Cycle". Und sie unterscheidet sich merklich von einer Starterbatterie, die lediglich eine Entladung von 1 bis 3 % verbucht.
Zu den Deep Cycle-Anwendungen gehören Motoren von Schnellbooten, Golfwagen, elektrischen Rollstühlen und USV. Polizeifahrzeuge, Krankenwagen und Feuerwehrautos können auch mit Optima Deep Cycle-Batterien ausgestattet sein.